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Was sollte ich beim Verlegen der Bus-Kabel beachten?

Im SCH.E.I.D.L Energy Controller werden moderne digitale Temperaturfühler verwendet. Das hat den Vorteil, dass mehrere in einem Bus hintereinander angeschlossen werden, man spart sich viel Kabel-Verlegearbeit. Als Kabel können normale Netzwerk-Patchkabel CAT.5 verwendet werden, diese gibt es in Längen von 0,3m (z.B. für Verbindung Vorlauf- zu Rücklauffühler), über 1m, 5m bis 20m und 50m (z.B. für Solarkollektoren).
Wenn die unten gezeigten Richtlinien eingehalten werden, kann ein einzelner Bus 100m und mehr lang sein und erlaubt je bis zu 256 Sensoren - wobei der SCH.E.I.D.L Energy Controller zusätzlich noch 4 unabhängige Busse anbietet.

Die Kabel sollten zu den einzelnen Sensoren hintereinander verlegt werden, mit möglichst wenig Abzweigungen:

Falls Abzweigungen zwingend nötig sind, dann sollten diese unter 2m Länge bleiben:

Eine stern- oder baumförmige Verkabelung reduziert die maximale Reichweite enorm und ist dringend zu vermeiden:

        

 

Im optimalen Fall werden nur die schwarzen Kabel verwendet und die Fühler über Y-Verteiler hintereinander gesteckt:

 

Beim Verlegen der Kabel unbedingt darauf achten das diese nicht direkt an heißen Rohren, Puffer, Kessel oder anderen Teilen anliegen. Die Bus-Kabel und die Stecker verkraften nur 60°C und müssen somit ausserhalb der Dämmung bleiben. Die Kabel unsere Fühler hingegen vertragen durchgängig Temperaturen über 100°C und dürfen somit direkt am Rohr liegen.

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