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Welche Voraussetzungen hat der Multi-Datalogger zum Betrieb?

Der SCH.E.I.D.L Energy Controller benötigt zum Betrieb als Logger nichts aussergewöhnliches, in den meisten Fällen funktioniert er sofort problemlos mit der mittlerweile üblichen Netzinfrastruktur.

Was im Detail nötig ist zeigt dieser Artikel, bitte prüfen Sie vor der Anschaffung ob alle Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Personalcomputer (PC) oder Laptop oder Tablet oder Smartphone mit Web-Browser
    zur Darstellung der Messergebnisse sowie zur Einstellung individueller Parameter.
    Wenn kein Computer vorhanden ist, läuft der Contoller trotzdem und zeichnet selbständig neue Messwerte auf bzw. regelt. Eine Anzeige der Messwerte ist erst möglich wenn ein Computer per Netzwerk verbunden ist 
  2. Ein funktionierendes Netzwerk mit einer freien IP-Adresse
    Die IP-Adresse wird über einen DHCP-Server automatisch angeboten (Standard Einstellung, funktioniert bei den meisten Routern) oder kann fest eingestellt werden (Industrielle Umgebung).
    Wenn die IP-Adresse nicht richtig eingestellt ist können Sie das Gerät von Ihrem Computer aus nicht erreichen, somit sehen Sie keine Messwerte. Wenn die IP-Adresse ab Installation noch nie richtig eingestellt war, dann fehlt auch die Systemzeit und das Gerät beginnt nicht mit der Aufzeichnung - der rote LED leuchtet dauerhaft
  3. Zugriff auf einen Urzeit-Server mit NTP-Standard
    Der NTP-Server wird entweder über den DHCP-Server mit angeboten (Standard Einstellung, funktioniert bei den meisten Routern) oder kann fest eingestellt werden (Industrielle Umgebung).
    Wenn kein gültiger NTP-Server erreicht werden kann, dann werden die Messwerte mit einer internen Quarzuhr gespeichert, sind also mit falschen Zeiten versehen. Im Laufe von Wochen wird die Abweichung immer größer.
  4. Zugriff auf einen eMail Server mit SMTP-Standard
    Ein externer SMTP-Server ist bisher fest eingestellt, der Controller sollte vom internen Netz aus darauf zugreifen können.
    Wenn der eMail Server nicht erreicht werden kann (z.B. weil ein Firewall den Zugriff blockiert) dann können keine Alarm-eMails bei Grenzwert-Überschreitung oder Sensorstörung zugestellt werden. Auch Exportierte Daten erreichen Sie dann nicht
  5. Fernzugriff aus dem Internet
    Ein Gateway wird entweder über den DHCP-Server mit angeboten (Standard Einstellung, funktioniert bei den meisten Routern) oder kann fest eingestellt werden (Industrielle Umgebung).
    Wenn kein Fernzugriff möglich ist kann z.B. direkt nach der Installation des Controller keine Fernwartung durchgeführt werden, Servicetechniker müssen Vor-Ort zum Gerät anreisen.
    Sicherheitsupdates werden dann nicht automatisch installiert
  6. Stromversorgung 230V
    Entweder über mitgeliefertem Steckernetzteil durch eine Euro-Steckdose, oder bei Hutschienennetzteil durch angeklemmte L und N Adern. Eine dauerhafte Stromversorgung ist wichtig um kontinuierlich Daten aufzuzeichnen.
    Wenn der Controller mehrere Tage von der Stromversorgung getrennt war, benötigt er beim nächsten Start länger um die verpasste Zeit wieder aufzuholen (roter LED leuchtet lange) 
  7. Schaltkasten mit Hutschiene
    Als Schutz gegen Feuchtigkeit, Berührung, Zugentlastung und zur mechanischen Befestigung. Je nach Schaltkasten und Montagequalität ist eine Schutzart bis IP67 möglich.
    Wenn der Controller ohne Schaltkasten lose betrieben wird hat er nur die Schutzart IP21
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