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Monitoring von Blockheizkraftwerken/BHKW-Anlagen

Bei BHKWs wird die Wärme und der Strom immer gemeinsam erzeugt, während man die Wärme in einem Pufferspeicher für ein paar Stunden speichern kann, muss der Strom meist sofort abgenommen werden. Die Wärme, die ein BHKW erzeugt, ist bei hohem Bedarf nicht ausreichend, deshalb ist oft noch ein Spitzenlast-Heizkessel installiert. Folgende Fragen sind also für den effizienten Betrieb einer BHKW-Anlage wichtig:

  • Erzeugt das BHKW Strom, wenn im Gebäude (bzw. eigenem Netz) Bedarf ist oder wird zu viel Strom eingespeist?
  • Welche Wärmeverluste hat der Pufferspeicher, der Wärmetauscher bzw. die gesamte Heizungsanlage?
  • Steht das BHKW wegen einer Störung unverhältnismäßig oft und lange, so dass zu viel Strom zugekauft werden muss?
  • Wird genügend Wärme abgenommen oder kann das BHWK nicht starten weil der Pufferspeicher voll/heiß ist?
  • Läuft der zusätzliche Heizkessel wirklich nur wenn er unbedingt nötig ist (Spitzenlast) oder schaltet er zu früh ein und verhindert so eine Stromerzeugung durch das BHKW?
  • Falls die Anlage mehrere BHKWs umfasst: Sind diese rotierend in Betrieb und wie verteilen sich die Betriebsstunden bzw. die Anzahl der Starts?

Eine durchschnittliche BHKW-Anlage ist ein komplexes System mit vielen möglichen Fehlerquellen, aber auch dem Potential einer hohen Wirtschaftlichkeit. Deshalb ist ein permanentes Monitoring der Anlage mit Optimierung unbedingt sinnvoll.

Folgendes empfehlen wir:

  • Temperaturfühler am Vor- und Rücklauf des BHKWs
  • Puffer-Temperaturfühler für den Pufferspeicher am BHKW
  • Puffer-Temperaturfühler für den Trinkwasserspeicher (falls vorhanden)
  • Betriebs-Erfassung des BHKW und des Kessels
  • Störungs-Erfassung des BHKW
  • Temperaturfühler am Vor- und Rücklauf des Kessels
  • Temperaturfühler am Vor- und Rücklauf der Heizkreise
  • Temperaturfühler am Warmwasser Vorlauf und der Zirkulationsleitung (falls vorhanden)
  • Erfassung eines Stromzähler um den Stromverbrauch im Gebäude zu erkennen
  • Optional: Erfassung eines Wärmemengenzählers um den Verbrauch und so den Wärme-Verlust zu erkennen 

Folgende Teile sind dazu nötig:

  • 1x SCH.E.I.D.L Energy Controller als Mess-Datalogger, Basispaket inkl. 4 V2A-Tempfühler
  • 4x V2A-Temperaturfühler
  • 2x Puffer-Temperaturfühler 3-fach
  • 3x ISDadapter für Betriebs- und Störungs-Erfassung
  • 2x IS0adapter zur Zähler-Erfassung
  • 9x Bus-Kabel zum einfachen Verkabeln der Fühler und Adapter in einer Kette
  • Internet Zugang im Heizungskeller, z.B. von einer Fritz!Box, einem UMTS- Funkmodem oder über einen Power-Line Adapter
  • Einen Laptop, PC, Tablet oder Smartphone als Bedieneroberfläche

Vor einer Optimierung könnte Ihre Anlage z.B. so aussehen:

 

Nach einer Optimierung könnte sich Ihre Anlage z.B. so verhalten (Beispiel aus einer realen Referenzanlage):

Wünschen Sie Unterstützung bei der Installation oder gar eine vollautomatische eigenstromgeführte Optimierung Ihrer Anlage?

Setzen sie sich mit uns in Verbindung, wie bieten beides an. 

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